Asten
ASTEN:
6 km nördlich von Tittmoning auf einer eiszeitlichen Endmoräne gelegen. Weiter Ausblick nach Süden in das Salzachbecken, auf die Berge des Salzkammerguts und des Chiemgaus. Besiedlung seit dem frühen 8. Jh., Erstnennung in den Urbaren des Klosters Nonnberg. Der Name Asten kommt von "Owi-Wist" (=Schaf-Aufenthalt) und zeugt von intensiver Schafzucht im Hochmittelalter. KIRCHE: Patrozinium "Mariae Himmelfahrt". Ein frühgotisches marianisches Gnadenbild aus der Kirche, um 1320 entstanden, befindet sich heute im Diözesanmuseum auf dem Freisinger Domberg. Ein Gotteshaus wird erstmals 1358 erwähnt. Neubau der spätgotischen Kirche von 1453 - 1461 durch den Braunauer Baumeister Stephan Krummenauer. Wegen des weithin sichtbaren Kirchturms ein bedeutender geometrischer Vermessungspunkt.
Kay
KAY:
5 km westlich von Tittmoning. Der Ortsname bedeutet "Gehai" oder "Gehege". Funde aus der Bronze- und Römerzeit zeugen von früher Besiedlung. 1120 wird der Edle Werner de Gehai genannt. KIRCHE: Patrozinium "St. Martin". Das Bauwerk ist in der Spätgotik entstanden, wurde im späten 18. Jh. barockisiert und mit einem Anbau versehen. Das Kirchenschiff zieren Fresken mit der Darstellung der Dreifaltigkeit, dem Hl. Martin unter der Empore mit einer Ansicht der ehemaligen Filialkirchen von Hof, Lanzing, Meggenthal und Salling.
Kirchheim
Kirchheim:
2 km südlich von Tittmoning. Funde aus der Frühgeschichte, erste Nennung 788 als "chirhaim" im Güterverzeichnis des salzburgischen Erzbischofs Arno. KIRCHE: Patrozinium "St. Georg", um 1430 erbaut, 1695 barockisiert und 1790 verändert. Hochaltar mit den Figuren des Hl. Georg, Hl. Johannes und Rupertus. Beim Seyrl-Anwesen herrlicher Balkon mit den Figuren der personifizierten vier Jahreszeiten. Von J. G. Itzlfeldner 1754 für die Obsthütte am Tittmoninger Stadtplatz geschaffen, die 1816 abgerissen wurde. Kirchheim ist alljährlich am letzten Sonntag im April Zielpunkt für den Georgi-Ritt.




