Familien in Tittmoning - Echt stark!
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Wie familienfreundlich ist unsere Stadt?
2. Familienforum der Stadt Tittmoning am 01.03.2012

Mit dieser Frage setzten sich vor kurzem die über 40 Teilnehmer des 2. Tittmoninger Familienforums auseinander. Bürgermeister Konrad Schupfner konnte zu dieser Veranstaltung, im Haus für Kinder eine Vielzahl an Funktionsträger aus Schule, Kindergarten, TINN , Betreuungseinrichtungen usw. im Familienbereich sowie interessierte Eltern begrüßen.
In seiner kurzen Rückschau zum letzten Familienforum 2009, machte Bürgermeister Schupfner deutlich wie viel Verbesserungen im Betreuungsbereich erfolgten: Das gelungene Haus für Kinder, die damit gelösten Platzproblem für OGT, Zwergerlgruppe Tittmoning und die Räume für Kay, die Einrichtung eines Waldkindergartens, die neue Kinderkrippe, die Ferienbetreuung für Schüler. Alles Investitionen, die zwar ins Geld gehen, sich aber lohnen, damit Tittmoning als Lebens-und Arbeitsraum Zukunft hat. Als wichtige Aufgabe der Zukunft sprach Schupfner im Zusammenhang mit der Überalterung der Bevölkerung auch eine gute Familienpolitik für Senioren an mit dem Entwerfen neuer Wohnmodelle, Netzwerken, Helferkreisen und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten zwischen Kinder und Senioren, wie dies schon sehr gelungen bei den Lesomas funktioniert. Das für unsere Region neu gestartete MORO-Projekt beinhalte genau diese Fragestellung, so der Bürgermeister und lud zur aktiven Mitarbeit in den einzelnen Arbeitskreisen ein.
Im Anschluss präsentierte die Familienbeauftragte des Landkreises Evi Schenkl, die Angebote für Familien des Landkreises: Die Einrichtung der Familienstützpunkte, die in Tittmoning, einem der sechs Standtorte offiziell eröffnet wurden und den Eltern schnellen und niederschwelligen Zugang zu Hilfe und Beratung geben können, die Sommerkinderangebote für alle berufstätigen Eltern . Zuletzt stellte Schenkl die Koordinierte Kinderschutzstelle vor, kurz Koki , ein Netzwerk für die frühe Kindheit, wo sich besonders Eltern mit Kinder unter drei Jahren Hilfe und Unterstützung holen können, u. a. auch mit dem neuen Familienhandbuch, in dem alle wichtigen Adressen und Ansprechpartner für Eltern verzeichnet sind.
Unter dem Motto "Ins Gespräch kommen" lud Familienbeauftragte Waltraud Jetz-Deser zur "Martkplatzmethode" ein und ermunterte die Anwesenden auf verschiedenen Karten die Stärken und Schwächen der familienfreundlichen Stadt aufzuschreiben und 4 unterschiedlichen Themenbereichen zuzuordnen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Elternbildung-Elterninformation, Selbst- und Nachbarschaftshilfe, Wohnen und Leben in Stadt und Dorf (Verkehr, Bauen, Nahversorgung). Im lebendigen Austausch wurden die Pinnwände gefüllt. In der anschließenden Pause hatte alle Besucher die Möglichkeit sich an Thementischen aus erster Hand über alle Betreuungseinrichtungen und Angebote für Familie zu informieren.
Als Zusammenfassung wurden von Anneliese Hawlik (TINN e. V.), Ute Sesselmann (Jugendförderverein), Evi Schenkl und Barbara Hingerl (Haus für Kinder) die einzelne Kritiken und Anregungen präsentiert und engagiert mit den Besuchern diskutiert (u. a. angesprochene Themen siehe Kasten).
Bürgermeister Konrad Schupfner nahm u. a. zu folgenden Punkten Stellung:
Schaukasten für TINN, das ist gut lösbar, wird angeschafft
Hundekot im Stadtplatzbereich: Zivilcourage zeigen und die Leute mit Hunden ansprechen, nochmalige Aufforderung über die Zeitung, Ständer mit Hundesackerl werden gut genutztVerkehrsberuhigte Zone um die Schule: Appell an Eltern nicht in den Schulhof zu fahren, nicht erlaubt!, Verstärkte Kontrollen notwendig
Alle angebrachten Themen werden in einer Dokumentation zusammengefasst und ins Netz gestellt und in die Stadtratsarbeit eingebracht, so FB Jetz-Deser.
Zum Schluss bedankte sich der Bürgermeister bei Evi Schenkl und Waltraud Jetz-Deser für die Organisation des Abends und bei allen Forumsteilnehmern für ihr engagiertes Mittun, Mitdenken und Mitgestalten für ein familienfreundliches Tittmoning.

 Dokumentation


Impressionen vom 1. Familienforum am 29.01.2009
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